Als ich heute

in

die aktuelle Ausgabe des Spiegel aufschlug, dachte ich zunächst sie hätten sich einen verspäteten Aprilscherz erlaubt. Unter Wissenschaft - Technik findet sich der Artikel: "Automobile: Kann Wasser im Tank das Abgasproblem des Dieselmotors lösen?" Wasser im Tank? Nun ganz so einfach (und preiswert) ist es nicht, aber eine Mischung aus 60% Diesel, 10% Tensiden und 30% Wasser soll funktionieren. Die Idee gäbe es schon länger, nur konnte man Wasser und Diesel nicht mischen. Nun ist Lada Bemert, Institut für Physikalische Chemie Universität zu Köln wohl der Durchbruch gelungen. Vom Prinzip her wäre es möglich die Tenside mit dem Kraftstoff zu mischen und das Wasser in einem zweiten Tank mitzuführen. Der Rußausstoß soll sich um mehr als 90% verringern. Das hört sich alles sehr gut an, und ich träume schon davon eines Tages mit meinem "Altdiesel" wieder unbehelligt durch deutsche Großstädte kurven zu können, aber als zu schnell wird es wohl nicht gehen. Und bis man dann auch noch eine grüne Plakette bekäme. Mit weitgehend wirkungslosen Nachrüst-Filtern war das zwar leicht möglich... Irgendwie erinnert mich das an die hydrothermale Karbonisierung. Wieder etwas was sich genial anhört und man sich fragt wie so es nicht schon viel früher erfunden wurde bzw. immer noch nicht genutzt wird. Das mit der Karbonisierung habe ich auch aus dem Spiegel, ist hier nachzulesen.