Reply to comment
14.07.09 Solarstrom aus der Sahara: Ist das die Zukunft?
Solarstrom aus der Sahara: Ist das die Zukunft?
Moderator: Stefan Parrisius
Experte: Gerhard Knies, Aufsichtsratschef der Desertec Foundation
Stichworte: Wüstenstrom/ Bis 2050 15%/ Kostenhexe/ "Wer Visionen hat soll zum Arzt gehen"/ Vision schon sehr alt/ Höhere Sonnenkraft wiegt Entfernungskosten auf/ Kosten werden verlässlich, weil sie nicht mehr von Rohstoffpreisen abhängt/ 500 bis 1000 Kraftwerke/ Investoren kommen von selbst, wenn es wirtschaftlich wird/ In Spanien bereits 3 Anlagen fertig, und 10 geplant/ Erster Strom aus der Wüste in 5 Jahren denkbar/ Neue Kolonisierung/ EEG hat einen enormen Schwung gebracht in Deutschland/ Dezentrale Anlagen vorteilhaft bzg. Finanzierung, Störung/ Dezentrale Versorgung soll nicht ersetzt werden, sondern Kohlekraftwerke/ Energiespeicherung bei den Solarthermischen Kraftwerken möglich/ Regelenergie aus Afrika/ Erneuerbare Energien Potential schon ausgeschöpft/ Unnötiger Flächenbedarf in Deutschland/ Benötigter Platz in den Wüsten, so groß wie Hamburg und Berlin zusammen/ Bedingungen unter den Kollektoren für Pflanzen nutzbar/ Durch das Projekt wird die Technik preisgünstiger/ Gibt bei uns noch genug Flächen/ Solarstrom ist ein (das einzige) Produkt aus Nordafrika/ Strom aus Afrika nach Spanien zu liefern ist immer noch günstiger als ihn in Spanien zu produzieren (mit den gleichen Kraftwerken)/ Kooperation mit islamischen Ländern nötig, diese fördert aber auch das gegenseitige Verständnis/ Redundante technische Systeme/ Bei Kohle sind (werden) wir auch Abhängig vom Ausland/ Solarenergie-Förderverein Deutschland /Einstein: "Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind"/ 3 mal so viel Sonnenenergie in der Wüste/ Strom aus der Wüste für 7 cent/kwh (?)/ Konkurrenz durch Abnahmegarantie für den Wüstenstrom/ Vollversorgung durch in Deutschland gewonnenen regenerative Energien möglich?/ Wo kommt das nötige Wasser her?/ Kühlung durch Meerwasser ergibt auch eine Entsalzungsanlage/ Auch Luftkühlung möglich/ CO2-Bilanz, Energierücklaufbilanz: 2 bis 3 Monaten/ Turbinen und Generatoren würden auf dem Weltmarkt gekauft, alles andere könnte in den Ländern produziert werden...
...Projekt sollte nicht privat sein, sondern der Europäischen Union gehören/ Alternative für Kohlekraftwerke in Marokko, Indien/ Großkonzerne agieren in der dritten Welt normalerweise nicht als Samariter auf/ Großkonzerne sind die Erbauer aber nicht notwendig die Besitzer/ Weiteres Energie-Standbein
