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Deepwater Horizon

Im Spiegel (Nr 34, S. 126) findet sich ein Artikel, der die Ursachen und den Hergang der Explosion sehr detailliert analysiert. Neben einer allgemeinen, fast unglaublichen, Fahrlässigkeit wird eine  Kette von Fehlentscheidungen geschildert, die die Katastrophe am Ende fast schon zwingend erscheinen läst. Die Entscheidungsprozesse laufen dabei immer nach demselben Schema ab: Um einen kleinen  Gewinn sicher zu erzielen (bzw. einen Verlust sicher etwas zu verringern) erhöht man das Risiko einer riesigen Katastrohe.

So wird beispielsweis ein einteiliges Bohrrohr verwendet, weil damit "sieben bis zehn Millionen Dollar" und "viel Zeit" gespart werden kann. Andererseits steigt dadurch das Risiko deutlich. Wir alle kennen dieses Verhalten vermutlich von uns selbst: Der kurzfristige "Erfolg" zählt. Wer kann uns versichern, dass solch ein Ablauf nicht genau so in einem AKW statt finden könnte?

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