10.07.09 Krisen-Enzyklika aus Rom: Wie sozial muß die Wirtschaft sein?
Wie sozial muss die Wirtschaft sein?
Experte: Prof. Dr. Johannes Wallacher, Wirtschaftsethiker
Stichworte: Obama und der Papst treffen heute aufeinander/ Sozial-Enzyklika von Papst Benedikt/ Wirtschaft muss im Dienst der Menschen stehen/ Enzyklika richtet sich an alle Menschen guten Willens/ Nach 15 Jahren einfach entsorgt, ohne Abfindung/ Grenze verläuft nicht mehr zwischen Industrie und Entwicklungsländern/ Auch die Kirchen müssen sozialer werden, in der Praxis/ Kirche ist als Arbeitgeber kein bisschen sozialer als andere/ "Liebe und Wahrheit"/ Gerechtigkeitsgebote aus dem Gebot der Nächstenliebe/ Grundgesetz von der Kirche ausgehebelt (als Evangelischer darf ich nicht in einem katholischen Krankenhaus arbeiten)/ Katholische Hauptschule gibt wenigstens etwas Elitegefühl/ Globalisierung ist per se weder gut noch schlecht/ "Die Wirtschaft muss dem Menschen dienen" schon bei Aristoteles/ Leitbilder und Strukturen müssen in Frage gestellt werden/ Wirtschaft wird so sozial sein, wie es ihr abgerungen wird/ Trittbrettfahrerei der Kirche, Befreiungstheologen wurden ausgegrenzt/ Max Straubinger,Vorsitzender des Landesgruppenarbeitskreises Arbeit und Soziales/ Zustimmung aus allen Richtungen/ Sozialpartnerschaft nötig/ Betriebe bieten auch Leistungen an, zu denen sie nicht verpflichtet sind/ Leiharbeit ist unsozial/ Christlicher Gewerkschaftsbund senkt den Mindestlohn gegenüber dem Deutschen Gewerkschaftsbund ab/ Christliche Arbeitgeber sourcen aus und beschäftigen Leiharbeiter/ Papst ist zu weit weg/ Jammern auf hohem Niveau...
...Ungleichheit nimmt Weltweit zu/ Solidaritätsprinzip nicht teilbar/ Exportsubventionen verstoßen gegen die globale Gerechtigkeit/ "Übergeordnete Weltautorität der Wirtschaft" gefordert vom Papst/ Was sozial gerecht ist definiert jeder selbst/ Kapitalismus ist gut, solange man ihn vor den Kapitalisten schützt/ "Gewerkschaft" kommt neunmal vor in der Sozial-Enzyklika
