21.08.09 Wahlen trotz Taliban: Ist Demokratie in Afghanistan möglich?

Wahlen trotz Taliban: Ist Demokratie in Afghanistan möglich?
Moderator: Achim Bogdahn
Expertin: Siba Shakib, Schriftstellerin und Afghanistankennerin

Stichworte: Wähler mussten sich großen Gefahren aussetzen/ Es gab sehr viel Hoffnung in Afghanistan/ Demokratie ist möglich, es dauert aber eine Generation/ Vom Weizenanbau kann der Bauer in Afghanistan nicht leben/ Es hat schon viele Fortschritte gegeben, bsbs. Wahlrecht, Frauenrechte, Schulen.../ Traktoren stehen noch da/ Die Welt hat eine Verantwortung gegenüber dem Land, es gab keinen Widerstand gegen die Invasion der USSR, gegen den Beginn der Talibanherrschaft usw./ Sicherheit kann man nur herstellen, wenn es etwas zu sichern gibt/ Wenn die Internationalen Truppen nachts wieder in ihren sicheren Quartieren sind, kommen die Taliban und statuieren ein Example/ Verhandlung der USA über eine Gas Pipeline mit den Taliban/ Dr. Conrad Schetter, Uni Bonn/ Prioritäten wurden nie konkret definiert/ Aufbau der Demokratie dauert 50 bis 80 Jahre/ Bügerschaft und Staatlichkeit wird anders aufgefasst/ Klientelwirtschaft/ Worlords sind oft dominierende Machtstruktur/ Will man Demokratie einführen, muss man es auch ernst meinen/ Erste Frage: "Wo ist der Dorfälteste?"/ Ende der 70er Jahre waren die Zustände schon einmal sehr viel besser: 60% der studierenden waren Frauen, allerdings unter sozialistischem Vorbild/ USA haben Terroristen ausgebildet und die Russen nach Afghanistan gelockt/ Sprache lernen ist notwendig für die Soldaten/ Solarlampen auf die Dörfer bringen / National Solidar- ity Programm (NSP) (paper von oxfam zu NSP, pdf)/ Sehr mutigen Frauen/ Wirtschaftliche Grundlage ermöglicht erst Emanzipation, z.B. Mikrokredite..

....Patenschaften/ In dem Maß wie Soldaten abgezogen werden, muss aufgebaut werden/ Wo gehen die Gelder genau hin?