Atomstreit

Was sich in Sachen wetere Nutzung der Atomkraft derzeit abspielt ist kaum zu glauben.

Die Atomkraft hat seit dem Rot-Grünen Ausstiegsbeschluss von Ende 2001 schon ihren Brückentechnologie-Charakter. Seit dem ist einiges passiert und es gibt keinen vernünftigen Grund
das Ende der AKWs weiter aufzuschieben. Sicher, die EnergieMonopolisten würden gerne weiter ihre Anlagen betreiben. Satte Gewinne aus abgeschriebenen Anlagen winken, das würden sie sogar ein klein
wenig von abgeben. Aber was handelt man sich ein?
Die Weiterentwicklung der alternativen Energiewirtschaft würde behindert, viele zukunftsweisende Projekte würden verschoben oder ganz aufgeben. Das ist auch ein großes Potential für die Wirtschaft. Oft wird so getan, als würde schon morgen abgeschaltet und die erneuerbare Energien seien noch lange nicht so weit. Gleichzeitig wird aber an einem schiefen EEG festgehalten, was Solarstrom überfördert und sich ums stromspeichern kaum kümmert.
Elektrische Energie zu speichern ist ja nicht unmöglich und muss erst noch jahrzehnte erforscht werden. Nein es gibt Möglichkeiten. Schwungradspeicherung z.B. oder überschüssige Energie in Wasserstoff umwandeln und diesen dann mit Erdgas mischen.
Dieses Gemisch kann man gut speichern. Die Rückwandlung in elektrische Energie ist verlustreich, geschieht sie aber in einer Kraft-Wärme gekoppelten Anlage sieht es schon wieder besser aus. Ich denke man sollte lieber schlecht speichern als wegwerfen.

Auch ist das Müllproblem ungelöst und wird nicht leichter zu lösen, wenn man weiter Müll produziert.
Anstatt den Konzernen einen schönen Extragewinn zu gönnen sollte man sie lieber endlich mal in die Pflicht nehmen. Damit die Strompreise nicht mehr unnöttig zu hoch sind und damit Konkurrenten eine faire Chance bekommen.
Auch der Ausbau des Netzes ist ihr Job, sie müssen es angehen.