Ismail Khatib

Ismail Khatib hat am 22. September 2010 den Hessischen Friedenspreis verliehen (FAZ) bekommen.
Er bekam diesen Preis für eine Entscheidung die er im Jahr 2005 gemeinsam mit seiner Frau getroffen hat.
Seine Geschichte wird in dem Film „Das Herz von Jenin“ erzählt.
Ich möchte an dieser Stelle den Wikipedia-Eintrag zitieren: (http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Herz_von_Jenin#Inhalt)

„Das Herz von Jenin“ erzählt die wahre Geschichte von Ismael Khatib aus dem Flüchtlingscamp von Dschenin im nördlichen Westjordanland. Sein 11-jähriger Sohn Ahmed wird im Jahr 2005 von Schüssen israelischer Soldaten tödlich am Kopf getroffen; die Ärzte im Krankenhaus von Haifa können nur noch seinen Hirntod feststellen. Ismael Khatib muss entscheiden, ob die Organe seines Sohnes gespendet werden sollen.

Mit seiner Entscheidung beweist er Menschlichkeit im Moment seines größten Schmerzes. Der Palästinenser ermöglicht dadurch mitten im Nahostkonflikt israelischen Kindern das Weiterleben.
Der Film begleitet Ismael Khatibs Besuche bei drei Familien, deren Kinder dank Ahmeds Organen gerettet wurden. Die unterschiedlichen Begegnungen - mit einer jüdisch-orthodoxen, einer Drusen- und einer Beduinenfamilie, aber auch mit Soldaten am Checkpoint - spiegeln immer auch die Situation in der konfliktbelasteten Region wider.

Hier ein Video des Schweizer Fernsehen über Ismail Khatib.